Wie wird Post-Quantum-Kryptographie in der EUDI-Wallet berücksichtigt?

Die EUDI-Wallet wird so konzipiert, dass sie auch zukünftigen Sicherheitsanforderungen gerecht werden kann. Dazu gehört die Berücksichtigung von Post-Quantum-Kryptographie, also kryptografischen Verfahren, die auch gegenüber leistungsfähigen Quantencomputern widerstandsfähig sein sollen.

Das europäische Architektur-Framework (ARF) sieht vor, dass die verwendeten kryptografischen Algorithmen flexibel ausgetauscht und weiterentwickelt werden können. Dadurch kann die EUDI-Wallet auf neue Sicherheitsstandards reagieren, ohne dass das gesamte System neu aufgebaut werden muss.

Aktuell wird an sogenannten hybriden Verfahren gearbeitet. Dabei werden bewährte kryptografische Methoden mit neuen quantenresistenten Algorithmen kombiniert. Dieser Ansatz ermöglicht bereits heute ein hohes Sicherheitsniveau und erleichtert gleichzeitig den schrittweisen Übergang zu Post-Quantum-Kryptographie.

Ziel ist es, die EUDI-Wallet langfristig gegen zukünftige Bedrohungen abzusichern und das Vertrauen in digitale Identitäten auch in einer Post-Quantum-Ära zu gewährleisten.

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